Wir sind zu unseren Wurzeln zurückgekehrt: Dort, wo das erste Trainingslager der Steyr 1 - Geschichte stattfand, schlugen wir nun heuer zum zweiten Mal unsere Zelte auf: Im kärntner Pustritz. Diese wunderschöne Gemeinde mit unserer Partnerfeuerwehr bietet die idealen Voraussetzungen für unser Training.
Hier nun eine Zusammenfassung unseres Aufenthalts:
Anhänger fertig beladen
Die Beladung des Anhängers nahmen wir am Tag vor der Abreise vor. Neben dem
Übungsgerät waren auch noch unsere Mountainbikes zu verladen. Schließlich hatten
wir ja vor, uns in den Trainingspausen in den Bergen auszutoben. Die Lage
unseres Trainingsortes ist dafür ja optimal.
Die Trainingsmannschaft
Die Anreise erfolgte Freitag abends mittels MTF. Die Besatzung: Übungsteilnehmer
Markus, Hannes, Philip, Herbert, Erich, Manfred und Bernhard. Außerdem hatten
wir, wie es sich für eine richtige Mannschaft gehört, auch unseren eigenen
Ernährungsexperten und Chefkoch mit: Didi
Die restlichen beiden Übungsteilnehmer, Thomas und Patrick, kamen Samstag
nachmittags nach. Patrick wurde nämlich, wie es leider auch schon oft mit
anderen Steyr 1 - Mitgliedern passierte, durch das Bundesheer blockiert.
Das Luxusquartier
Unser Quartier war das bisher luxuriöste, das wir je auf einem Trainingslager
hatten: Ein eigenes Haus, vollständig eingerichtet mit Schlafräumen,
Badezimmern, einer Küche (die sich Didi sofort unter den Nagel riß), Sauna,
Wohn/Aufenthaltsraum mit Sat-Fernsehen, Kachelofen und Balkon.
Aber am Anreisetag hatten wir noch nicht viel Zeit, um das Quartier zu
bewundern: Ein Taxi (unter den Einheimischen "Shuttle" genannt; nach der Fahrt
wußten wir, warum) brachte uns, doppelt so schnell als die
Geschwindigkeitsbeschränkungen erlaubten, zu unserem nächsten Zwischenziel.
Gemeinsam mit einigen Kameraden der Pustritzer Feuerwehr gings in eine
Discothek, wo wir gleich einmal unsere Geschicklichkeit und Feingefühl beim
Nageleinschlagen trainierten.
Geschicklichkeitstraining
Täglich um Punkt 7:00 Uhr in der Früh erklang unser Weckruf "WAAAAAAAHH, I feel
good ..." (Danke James Brown für dieses Lied) , der uns für den bevorstehenden Tag motivieren sollte. Didi hatte da
schon den Frühstückstisch gedeckt, und sorgte dafür, daß jeder für das Training
richtig ernährt ist.
Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Durch den Regen
konnten wir nicht auf dem Sportplatz trainieren. Die Pustritzer stellten uns
aber ihre Sporthalle zur Verfügung, und somit konnten wir unser Training dort
abhalten. Außerdem erhielten wir leihweise die TS der Feuerwehr für unser Training.



Der streng geheime Trainingsplan sah für Samstag und Sonntag Detailübungen vor, am Montag stand dann der komplette Löschangriff am Programm. Einen besonderen Anreiz dabei gabs für diejenigen, die gerne mal Fehler machen: Sie durften raus aus der Halle und einen Sprint auf einem ausgesteckten Parcours hinlegen, während die anderen das Gerät für den nächsten Durchlauf vorbereiteten. Am Ende jedes Tages gab es keinen, der nicht mehrere Sprints auf seinem Konto verbuchen konnte.
Kupplungsschlüssel bei Übergabe verloren
schlecht ausgelegter Druckschlauch
offenes Kupplungspaar
Sogar die "Maschine" machte Fehler
Frühstart der Saugschlauchgruppe
Die Mittagspausen fanden Samstag und Sonntag in unserem Quartier statt. Didi hat uns hier mit Gulasch bzw. mit "Didi's Spezialkraftsuppe" und Jause verköstigt. Sogar Kaffee und Kuchen standen auf unserem Ernährungsplan.
Didi's Spezialkraftsuppe
Nach dem Essen
bildeten sich zwei Gruppen: Während die einen den entgangenen Schlaf der letzten
Nacht nachholten, gaben sich die anderen dem "Hosn obi" (es heißt nur das Spiel
so) bzw UNO hin. Zum Mountainbiken spielte leider das Wetter nicht mit.
Philip wäre wohl besser bei der Schlafgruppe aufgehoben gewesen...
aber auch den anderen Spielern war die Erschöpfung anzusehen
Für viele viel zu bald am Nachmittag wurde dann das Training fortgesetzt.
Auslegen
Kuppeln
Das Abendessen gabs dann jeweils beim Pustritzer Kirchenwirt, wo wir das von Didi genehmigte Abendmenü unter seinem wachsamen Blicken einnahmen. Am Sonntag spielten dabei sogar die örtlichen Musikkapellen im Gasthaus auf und ein paar Einwohner sorgten für etwas Action.
Band 1
Musikkapelle 2
Nach dem Essen zogen wir uns in unser Quartier zurück und versuchten uns dort
von den Strapazen des Trainingstages zu erholen. Bei einigen schneller
einschlafenden Kameraden wurde getestet, wie sie auf das Alarmierungssignal der
Feuerwehr-Pager reagieren. Das Ergebnis war beeindruckend - trotz Übermüdung und
Muskelkater waren sie praktisch sofort auf den Beinen, und konnten auch aufgrund
der sprunghaft angestiegenen Pulsfrequenz nicht mehr einschlafen. Tip für
Weckruf beim nächsten Trainingslager...
Abschlußjause beim Heurigen
Wir bedanken uns bei der Pustritzer Bevölkerung für die äußerst freundliche Aufnahme in ihrer Mitte und für die Erlaubnis, die Halle benutzen zu dürfen, bei der Feuerwehr fürs Ausleihen der Geräte, dem Kirchenwirt Schranzer und dem Heurigen Schwaiger für die vorzügliche Verpflegung, Erich für das Luxus-Quartier und natürlich Didi für die großzügige Umsorgung.
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