Trainingslager Pustritz 2006

Wir sind zu unseren Wurzeln zurückgekehrt: Dort, wo das erste Trainingslager der Steyr 1 - Geschichte stattfand, schlugen wir nun heuer zum zweiten Mal unsere Zelte auf: Im kärntner Pustritz. Diese wunderschöne Gemeinde mit unserer Partnerfeuerwehr bietet die idealen Voraussetzungen für unser Training.

Hier nun eine Zusammenfassung unseres Aufenthalts:

pustritz2006_17.jpg Anhänger fertig beladen

Die Beladung des Anhängers nahmen wir am Tag vor der Abreise vor. Neben dem Übungsgerät waren auch noch unsere Mountainbikes zu verladen. Schließlich hatten wir ja vor, uns in den Trainingspausen in den Bergen auszutoben. Die Lage unseres Trainingsortes ist dafür ja optimal.

pustritz2006_2.jpg Die Trainingsmannschaft

Die Anreise erfolgte Freitag abends mittels MTF. Die Besatzung: Übungsteilnehmer Markus, Hannes, Philip, Herbert, Erich, Manfred und Bernhard. Außerdem hatten wir, wie es sich für eine richtige Mannschaft gehört, auch unseren eigenen Ernährungsexperten und Chefkoch mit: Didi Die restlichen beiden Übungsteilnehmer, Thomas und Patrick, kamen Samstag nachmittags nach. Patrick wurde nämlich, wie es leider auch schon oft mit anderen Steyr 1 - Mitgliedern passierte, durch das Bundesheer blockiert.

pustritz2006_19.jpg Das Luxusquartier

Unser Quartier war das bisher luxuriöste, das wir je auf einem Trainingslager hatten: Ein eigenes Haus, vollständig eingerichtet mit Schlafräumen, Badezimmern, einer Küche (die sich Didi sofort unter den Nagel riß), Sauna, Wohn/Aufenthaltsraum mit Sat-Fernsehen, Kachelofen und Balkon. Aber am Anreisetag hatten wir noch nicht viel Zeit, um das Quartier zu bewundern: Ein Taxi (unter den Einheimischen "Shuttle" genannt; nach der Fahrt wußten wir, warum) brachte uns, doppelt so schnell als die Geschwindigkeitsbeschränkungen erlaubten, zu unserem nächsten Zwischenziel. Gemeinsam mit einigen Kameraden der Pustritzer Feuerwehr gings in eine Discothek, wo wir gleich einmal unsere Geschicklichkeit und Feingefühl beim Nageleinschlagen trainierten.

pustritz2006_20.jpg Geschicklichkeitstraining

Täglich um Punkt 7:00 Uhr in der Früh erklang unser Weckruf "WAAAAAAAHH, I feel good ..." (Danke James Brown für dieses Lied) , der uns für den bevorstehenden Tag motivieren sollte. Didi hatte da schon den Frühstückstisch gedeckt, und sorgte dafür, daß jeder für das Training richtig ernährt ist. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung: Durch den Regen konnten wir nicht auf dem Sportplatz trainieren. Die Pustritzer stellten uns aber ihre Sporthalle zur Verfügung, und somit konnten wir unser Training dort abhalten. Außerdem erhielten wir leihweise die TS der Feuerwehr für unser Training.

pustritz2006_16.jpgpustritz2006_9.jpgpustritz2006_10.jpg

Der streng geheime Trainingsplan sah für Samstag und Sonntag Detailübungen vor, am Montag stand dann der komplette Löschangriff am Programm. Einen besonderen Anreiz dabei gabs für diejenigen, die gerne mal Fehler machen: Sie durften raus aus der Halle und einen Sprint auf einem ausgesteckten Parcours hinlegen, während die anderen das Gerät für den nächsten Durchlauf vorbereiteten. Am Ende jedes Tages gab es keinen, der nicht mehrere Sprints auf seinem Konto verbuchen konnte.

pustritz2006_21.jpg Kupplungsschlüssel bei Übergabe verloren

pustritz2006_15.jpg schlecht ausgelegter Druckschlauch

pustritz2006_14.jpg offenes Kupplungspaar

pustritz2006_18.jpg Sogar die "Maschine" machte Fehler

pustritz2006_7.jpg Frühstart der Saugschlauchgruppe

Die Mittagspausen fanden Samstag und Sonntag in unserem Quartier statt. Didi hat uns hier mit Gulasch bzw. mit "Didi's Spezialkraftsuppe" und Jause verköstigt. Sogar Kaffee und Kuchen standen auf unserem Ernährungsplan.

pustritz2006_5.jpg Didi's Spezialkraftsuppe

Nach dem Essen bildeten sich zwei Gruppen: Während die einen den entgangenen Schlaf der letzten Nacht nachholten, gaben sich die anderen dem "Hosn obi" (es heißt nur das Spiel so) bzw UNO hin. Zum Mountainbiken spielte leider das Wetter nicht mit.

pustritz2006_12.jpg Philip wäre wohl besser bei der Schlafgruppe aufgehoben gewesen...

pustritz2006_11.jpg aber auch den anderen Spielern war die Erschöpfung anzusehen

Für viele viel zu bald am Nachmittag wurde dann das Training fortgesetzt.

pustritz2006_8.jpg Auslegen

pustritz2006_6.jpg Kuppeln

Das Abendessen gabs dann jeweils beim Pustritzer Kirchenwirt, wo wir das von Didi genehmigte Abendmenü unter seinem wachsamen Blicken einnahmen. Am Sonntag spielten dabei sogar die örtlichen Musikkapellen im Gasthaus auf und ein paar Einwohner sorgten für etwas Action.

pustritz2006_4.jpg Band 1

pustritz2006_3.jpg Musikkapelle 2

Nach dem Essen zogen wir uns in unser Quartier zurück und versuchten uns dort von den Strapazen des Trainingstages zu erholen. Bei einigen schneller einschlafenden Kameraden wurde getestet, wie sie auf das Alarmierungssignal der Feuerwehr-Pager reagieren. Das Ergebnis war beeindruckend - trotz Übermüdung und Muskelkater waren sie praktisch sofort auf den Beinen, und konnten auch aufgrund der sprunghaft angestiegenen Pulsfrequenz nicht mehr einschlafen. Tip für Weckruf beim nächsten Trainingslager...

pustritz2006_1.jpg Abschlußjause beim Heurigen

Wir bedanken uns bei der Pustritzer Bevölkerung für die äußerst freundliche Aufnahme in ihrer Mitte und für die Erlaubnis, die Halle benutzen zu dürfen, bei der Feuerwehr fürs Ausleihen der Geräte, dem Kirchenwirt Schranzer und dem Heurigen Schwaiger für die vorzügliche Verpflegung, Erich für das Luxus-Quartier und natürlich Didi für die großzügige Umsorgung.