Heuer nach dem offiziellen Motto: Dort trainieren, wo andere Urlaub machen!
Die Teilnehmer waren:
Herbert,
Erich,
Patrick,
Ari,
Philip,
Markus,
Hannes,
Thomas,
Bernhard,
Robert
Abfahrt
zum Trainingslager: 2:00 Uhr früh. Nach vielstündiger Fahrt gelangten wir an
unseren Zielort.
Sogleich ging es ans Appartements beziehen. Die Mannschaft wurde nach gewissen Kriterien aufgeteilt und den beiden Appartements zugewiesen. Dabei erwischte die eine Halbgruppe eines mit Meerblick. Natürlich wurde dieses sogleich von der anderen Halbgruppe (Straßenblick) besetzt und damit zum geimeinsamen Aufenthaltsappartement umfunktioniert. Rückzug ins eigene Appartement gabs dann nur mehr für die Nachtruhe.
Nun
kam aber der schwierige Teil: Es mußte ein geeigneter Übungsplatz gefunden werden.
Der aus den letzten Jahren stand leider nicht mehr zur Verfügung. Nach langer
erfolgloser Suche zückte Thomas endlich seinen ABBA-Ausweis (oder wars IFPI,
IPA, HIPPIE, ...?), und sofort brachte uns die örtliche Vertretung dieser Organisation
zur Feuerwehr Lignano - Vigili
Del Fuco Lignano. Die italienischen Kameraden zeigten uns einen geeigneten
Übungsplatz, worauf wir sofort unser Training durchführten.



Jeder
Handgriff muß sitzen. Besonders trickreich ist das Aufnehmen des Schlauchmaterials.
Mit den richtigen Kniffen kann man sich hier viel wertvolle Zeit sparen.
Ein
vorgegebener Trainingsplan legte genau fest, wann was zu trainieren war.
Natürlich ist eine Grundvoraussetzung jedes Gruppenmannes, die Schläuche zügig
und vollständig ausrollen zu können.

Nach
etlichen Übungen schafften einige Teilnehmer Verrenkungen, die man vorher nicht
für möglich gehalten hatte.
Wichtig
bei so einem anstrengenden Trainingslager ist die Energiezufuhr. Welch ein Glück,
daß sich auch heuer wieder Ernährungsexperte Didi dazu bereit erklärt hat, die
kulinarische Versorgung zu übernehmen. Frühstück, Mittagessen, Abendessen, sowie
S4 während der Anreise übernahm er für die komplette Gruppe. Didi, hier nochmals
herzlichen Dank für die köstlichen Mahlzeiten!

In
der ausgedehnten Mittagspause nach der Mahlzeit machte sich die Müdigkeit
breit. Das harte Training in den Vormittagsstunden hat von den Teilnehmern alles
abverlangt.

Gruppenchef
Hannes nützte jede Gelegenheit, um lustige Anekdoten aus den Bewerbsbestimmungen
zu zitieren. Aber nicht nur am Übungsplatz, sondern auch zur Nachtruhe im Quartier
konnte er mit seinen alleinunterhalterischen Fähigkeiten überzeugen, wie dieses
Tondokument eindrucksvoll beweist. Darauf angesprochen
ist seine Antwort: "Hab ja noch nicht mal geschlafen..."
Wie
im richtigen Leben, bilden sich auch innerhalb der Übungsmannschaft mit der
Zeit Strukturen aus: Da man mit den Entscheidungen des Gruppenchefs nicht immer
zufrieden war (O-Ton Mannschaft: "... nein, nicht schon wieder Pause, wir
wollen ja trainieren!"), wurde kurzerhand ein Betriebsrat gewählt. Er sorgte
dafür, daß die Trainingszeiten optimal genutzt wurden.
Leicht hatte es unser Betriebsrat nicht: Zahlreiche Sticheleien mußte er über sich ergehen lassen (27 Stück pro Tag und Bein). Dies aber weder seitens des Gruppenchefs noch der Mannschaft. Am Übungsplatz war nämlich auch ein Battalion Monstergelsen stationiert.
Die Angriffe des Gelsengeschwaders hatten aber auch etwas Positives: Sie sorgten dafür, daß die Übungsteilnehmer ständig in Bewegung blieben.






Fremdes
Land - andere Sprache. "Bam oida!" ist ein so Begriff mit dem
man komplexe Sachverhalte einfach ausdrücken kann. Je nach Anwendung bringt man
damit Anerkennung, Erstaunen und Erkenntniss zum Ausdruck. Als Antwort
darauf gibts immer ein "Fix oida!" welches die Ur-Aussage bestätigt
oder bekräftigt.
Kein Wunder, daß diese Universalphrasen intensiv bei den Übungen und Nachbesprechungen
genutzt wurden.


Gigantisch
ist bei so einem Trainingslager der Getränkebedarf. Die Übungen in der Hitze
sind sehr schweißtreibend, deshalb wurde der Flüssigkeitsverlust während des
Trainings mit viel Wasser kompensiert.
Aber fast größer als der Wasserbedarf war der Milchkonsum unserer "Shaker". Kein Tag verging, an dem wir nicht die Milchabteilungen in den Geschäften leerräumten. Diese hätten uns am Ende fast schon eine eigene Kuh zur Verfügung gestellt.
Eins ist aber trotzdem fix: Der Kalorienbedarf durch das Training war sicher
höher als durch das Shaken.

Weitere Fotos vom Trainingslager befinden sich im Fotoalbum.
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letzte Änderung: |
Steyr 1, die Bewerbsgruppe |