Lignano 2005 - beim Wortlaut dieses Arbeitstitels zucken viele Teilnehmer zusammen. Mit Recht. Mit nur zwei Trainingstagen war dieses Trainingslager diesmal zwar kürzer als in den Vorjahren, aber keinesfalls weniger anstrengend. Anreise war am Freitag, 13. Mai, Rückreise am Montag 16. Mai, dazwischen bedingungsloses Üben.
Steyr 1
Steyr 5
Die Mitglieder der Bewerbsgruppe Steyr 1,
Robert,
Erich,
Patrick,
Herbert,
Ari,
Philip,
Markus,
Hannes,
Thomas
und
Bernhard,
sind natürlich sowieso beim Trainingslager dabei. Wie auch in den letzten Jahren
haben wir wieder die Mitglieder von Steyr 5, unsere Zukunft,
mitgenommen: Dominic, Philipp, Christoph, Christoph, Tristan, Manfred
und Daniel. Einige der heuer aktiven Steyr 1 - Mitglieder haben bei Steyr 5
angefangen. Besonders nach diesem Trainingslager sind wir uns sicher, daß auch
in den nächsten Jahren immer wieder Steyr 5 - Kameraden zu Steyr 1 stoßen werden.
Anreise war diesmal mit beiden MTF's (vielen Dank dem Bezirkskommando der FF Steyr fürs 'herleihen') mit jeweils einem Anhänger. MTF 1 übernahm die Vorhut, und fuhr am Freitag bereits um 2.00 Uhr früh ab. Aufgabe der Besatzung war, den Trainingsplatz auszukundschaften, Quartiere auszusuchen und zu beziehen, sowie die Infrastruktur in der Umgebung zu prüfen.
MTF 2 dagegen startete mit etwas Verspätung (Irgendjemand (
)
suchte verzweifelt seinen Reisepaß) um 17:30 Uhr. Aufgabe dieses Fahrzeugs:
Die restlichen Mitglieder einzusammeln und sicher an den Trainingsort zu bringen.
Wie es sich für einen waschechten Freitag den 13. gehört, ging das natürlich
nicht reibungslos über die Bühne: Bei gemütlicher Fahrt auf der Autobahn verabschiedete
sich mit einem lauten und kräftigen Huraa (Knall) die Lauffläche eines Anhängerrades
von dem ihr seit 7 Jahren angetrauten Reifen (jaja, das verflixte 7. Jahr...
- aber nicht daß jetzt jemand denkt, wir wären abergläubisch) und blieb regungslos
auf Fahrbahnmitte liegen. Etwas überrascht von dem unerwarteten Abgang
kam schließlich nach einigen 100 Metern auch der Rest vom Anhänger samt Zugfahrzeug
zum Stehen. Nach einigen Mondsee-Runden und dem beherzten Einsatz des Pannendienstes,
der sogar neue Reifen samt Felgen besorgte, ging es nach genau 1,5 Stunden Verzögerung
weiter. In Salzburg gab es noch eine gemütliche Rundfahrt, bis auch
der letzte Kamerad aufgegabelt wurde. Aber dann ging es schnurstracks ab nach
Lignano.
Man beachte die Warnwesten - wir haben welche!
3 Appartements zu je 6 Personen. Die Zimmerbelegung wurde ausgelost. In weiser Voraussicht hatte Steyr 5 heuer einen Koch aufgenommen, somit war auch die Verpflegung gesichert.
Frühstück im Garten
Fertigmachen zur Abfahrt ins Übungsgelände

Nun waren wir dort - am Ziel unserer Träume: Lignano - Marina - Wiese. Wir bekamen wieder die gleiche Übungswiese wie vor 2 Jahren. Am Samstag wurde gleich scharf in das Trainingswochenende gestartet. Anfangs stand Aufwärmtraining im Programm, mit kleineren Sprinteinlagen. Anschließend gings weiter zum Staffellauftraining und danach Detailübungen.
Aufwärmtraining
Diese Abfolge wiederholte sich am Nachmittag in anderer Besetzung. Nur leider zogen nach einigen Stunden bereits dunkle Wolken auf. Sehr dunkle Wolken, die ihren schier endlosen Inhalt über uns und unsere Übungswiese verstreuten. Es gab zwar noch einige Verwegene, die eine zeitlang dem Unwetter trotzten und ihre Übungen fortsetzten, aber schließlich war es auch denen zuviel. Schweren Herzens mußten wir abbrechen.
Nachdem die Rippen der Steyr 5 - Mitglieder ausgiebig gereiningt wurden, zogen wir uns in eine nahegelegene Stube zurück - zum Trocknen und zum Aufwärmen bei einem Getränk. Zum Ausklang eine Runde Rüpel-Düppel heizte noch zusätzlich etwas ein.
Dieser Rüpel mit zwei Düppel möchte anonym bleiben
Am Sonntag gings mit unverminderter Härte weiter: Aufwärmtraining, Staffellauf wie am Samstag, danach kompletter Löschangriff.
Steyr 5 - Bronceaufstellung
Eine Steyr 1 - Silberauslosung
Wer entdeckt den Fehler (der abgeschnittene Kopf ist nicht gemeint)?
Da sich die Großwetterlage auch am Sonntag gegen Mittag bedrohlich entwickelte, beschlossen wir, die Mittagspause radikal zu verkürzen und gleich am Übungsgelände zu verbringen. Somit konnten wir den Tag optimal nutzen.
Mittagspause am Übungsgelände
anschließend weiterüben ...
... bis zum Umfallen
Aber das Wetter hielt doch bis zum Schluß (und noch darüber hinaus), uns so ging sich noch ein Fußballturnier aus.
immer dem Ball nach
Insgesamt war es wieder ein sehr schönes Trainingslager (soweit man sowas halt als "schön" bezeichnen kann). Auch die Rahmenbedingungen, ausgenommen das Wetter, paßten ausgezeichnet. Wir denken daß wir wieder optimal für die kommende Bewerbssaison gerüstet sind. Auch die Kameraden von Steyr 5 haben gezeigt was sie können. Wir wünschen auch ihnen alles Gute für die kommende Bewerbssaison!
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letzte Änderung: |
Steyr 1, die Bewerbsgruppe |