Herzlich Willkommen auf der Steyr 1 Trainingslager Seite! Hier gibts einen Überblick dieser fünf Tage. Die Vielzahl der Ereignisse war so facettenreich, daß es unmöglich ist, diese alle auf der kleinen Webseite unterzubringen. Man muß halt dabeigewesen sein, und die Gefühle, die Stimmung und die nahezu grenzenlose Motivation miterleben.
Abfahrt war überpünktlich in der Nacht zum Mittwoch, kurz nach Mitternacht. Ausgerückt wurde mit 2 MTF's mit Anhänger und einem Dienstfahrzeug der Firma SKF (Herzlichen Dank an dieser Stelle der Firma SKF und auch den Spendern der Anhänger). Sämtliche Fahrzeuge wurden - wie bei unseren Trainingslagern üblich - bis an die Zulassungsgrenze mit Mannschaft und Gerät überladen.
Mitgefahren sind Mitglieder von Steyr 1 und Steyr 5 (Josef, Erich, Ari, Christian, Markus, Hannes, Thomas, Bernhard, Erich, Dominik, Markus, Andreas, Robert, Mario, Philip, Manfred, Patrick), sowie Enzi als Regisseur und Extrem-Kameramann.
Alle
Teilnehmer vor der Abreise
Steyr
1 und Steyr 5 am Übungsplatz
Steyr
1: v.l.o. Erich (halb), Mario, Markus, Thomas, Bernhard; Ari, Hannes, Christian,
Josef
Steyr
5: Andreas, Markus, Robert, Philip; Manfred, Dominik, Patrick, Mario
Bereits die Anreise gestaltete sich als besonders abwechslungsreich. Schon eine halbe Stunde nach Fahrtantritt mußte ein Fahrzeug umkehren, um die vergessenen Reservierungsbestätigungen für die Appartements zu holen. Aber auch ansonsten mußten die Fahrer (Thomas) ständig daran erinnert werden, daß der Anhänger auch mitkommen sollte. Die restliche Besatzung verbrachte die Fahrt zumeist schlafend.
Untergebracht waren wir 18 Personen in 4 Appartements. Gekocht wurde in jedem
davon selbst (zumindest mittags), Proviant hatten wir von zuhause mitgenommen
(u.a.10 kg Spaghetti). Bei der Aufteilung der Flüssignahrung stach eine Belegschaft
besonders heraus: Unser Ältestenrat beanspruchte als kleinste Gruppe (3 Personen)
die doppelte Bier-Ration. Dieser Respektabstand wurde dann noch durch regen
Tauschhandel mit dem Steyr 5 - Zimmer deutlich ausgebaut.
2/3
des Ältestenrates am Stammplatz vor ihrem Zimmer
Eindrucksvolle Begegnungen mit dem Nachbarhaus wurden uns auch zuteil: Beim Zusammensitzen kurz nach dem Mittagessen und Kaffeetrinken wurde plötzlich die Balkontüre dort aufgerissen, Herr und Frau Italiener traten heraus, und ließen minutenlang lautstark eine verbale Salve auf uns herab. Unseren gut ausgeprägten Italienischkenntnisse ist es zu verdanken, daß wir wenigsten zwei Wörter daraus einigermaßen deuten konnten: "Bastardi" und "Idioti". Vielleicht hätten wir doch nicht mit den kleinen Feiglingen in Klopfer-Manier auf den Tisch hauen sollen... Unser Vermieter brachte dann anschließend auch noch freundlicherweise die Hausordnung vorbei, mit gekennzeichneter Mittagsruhe von 12.00 - 16.00 Uhr.
Bastardis
und Idiotis kurz vorm unfreiwilligen Italienischkurs
Aber nun zum wichtigsten Teil des Trainingslagers: 28 Stunden intensives Üben pro Person, macht inklusive Enzis Filmarbeiten über 500 Stunden.
Staffellauf, Auslegen, Kuppeln, B-Leitung legen, Verteilerarbeit, Ansaugen, ... in mühevoller Detailarbeit wurden sämtliche Schritte bis zum Umfallen geübt. Apropos Ansaugen: Zeitgleich mit unserem Trainingsbeginn starteten auch die italienischen Gelsen ihre Ansaugübungen. Ganze Schwadronen überfielen uns und zwangen uns zu schuhplattlerähnlichen Bewegungen. Aber deren Ausdauer ist mit der unseren nicht zu vergleichen, die Gelsen zogen sich bereits nach einer Übungsstunde wieder zurück.
Absolute
Konzentration bei der Anfahrt zum Übungsplatz
Ausräumen
auf der Übungswiese
Die
Rambo's aus Steyr 5
Auch
Frühstarts müssen geübt werden
Der
Start
Optimierungen
beschleunigen den Ablauf
Wem wunderts da noch, daß bei intensivem Training die Motivation mit einem durchgeht, sodaß man überhaupt nicht mehr mit dem Üben aufhören will. Gottseidank holt einem dann die breite Masse wieder auf den Boden der Tatsachen zurück, d.h. - da der Übungsplatz direkt neben dem Hafen ist - man wird ins Meer befördert.
In eigener Sache die Vorankündigung fürs nächste Trainingslager: 8 Tage zu je 9 Stunden Höhentraining auf einem irrsinnig hohen Berg, wo's weit und Breit keinen See, Fluß, Bach, o.ä., und schon gar kein Meer gibt.
Damit das Trainingslager nicht zu einseitig wird, wurden außerhalb der regulären Trainingszeiten noch einige Zusatzübungen eingelegt. Dazu gehörten Lauftraining, Inlineskaten, Fußball, Rugby, Schlauchziehen, Beach-Völkerball (Gruß ans "Feuerbällchen" Philip), aber auch der Morgensport mit anschließender Abkühlung in Meer seitens unserer Rettungsschwimmertruppe gehörte dazu.
Enzi
filmt bei den Stiegelützen
Intensiv-Lauftraining
mit Treiber
Appartement
8 - die Stärksten beim Schlauchziehen
Vorbereitung
zum Sand-Völkerball
Zahlreiche Highlights rundeten das das Programm noch ab, die da waren (unter anderem):
"Balkonien"
Wo
ist der Motor?
Bocki
beim Einlösen seines Wetteinsatzes
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