Samstag, 29.11.2003, 19:33 Uhr: Einige Steyr 1 - Fanclub und - Gruppenmitglieder treffen in der gemeinsamen Wohnung von Christina und Thomas ein. Sie haben sich zur folgenschweren Entscheidung durchgerungen, bei Thomas's Geburtstagsfeier (von der Thomas allerdings nichts wußte) mitzuwirken.
Samstag, 29.11.2003, 19:36 Uhr: So viele Leute auf einmal in der Wohnung - das war noch nie da. Aber sie hält der außerordentlichen Belastung souverän stand. Jedoch - die endgültige Personenzahl ist noch nicht erreicht. Einer fehlt noch. Laut Christina müßte Geburtstagskind Thomas aber jeden Augenblick kommen.
Samstag, 29.11.2003, 19:38 Uhr: Die Sektgläser sind gefüllt. Einem Anstoßen auf Thomas steht nichts mehr im Weg. Aber wir warten trotzdem damit noch auf sein Erscheinen.
Samstag, 29.11.2003, 19:41 Uhr: Besprechung der letzten Details: Wie sollen wir vorgehen, wenn sich die Tür öffnet und Thomas hereinschreitet? Aufspringen? Gleichzeitig "Überraschung" rufen? Still sitzen bleiben und seine erste Reaktion abwarten? Eine Flasche Sekt an ihm zerschellen lassen? Wir wissen es nicht - schließlich ist so eine Überraschungsfeier auch für uns Premiere. Die Entscheidung wird hinausgeschoben. Vielleicht fällt uns genau im richtigen Augenblick das richtige ein.
Samstag, 29.11.2003, 19:44 Uhr: Nervöses Kauen an den Fingernägeln. Wo denn Thomas so lange bleibt? Kommt er noch, oder ist ihm etwas dazwischengekommen? Aus Erfahrung wissen wir, daß Pünktlichkeit nicht gerade zu Thomas's großen Stärken zählt. Aber wie verhält es sich, wenn er nicht weiß, daß er einen wichtigen Termin hat? Wir wissen auch das nicht. Wir können nur abwarten.
Samstag, 29.11.2003, 19:45 Uhr: Telefonanruf für Christina: "Hallo" - .... - "WAS??? IN LINZ??? SPINNTS?" - .... - (aufatmen) - ... . Nein, war nur ein Scherzerl. Thomas kommt eh gleich.
Samstag, 29.11.2003, 19:47 Uhr: Telefonanruf für Christina: Thomas kommt gleich. Er möchte aber noch mit ihr spazieren gehen. Christina willigt ein, bittet ihn aber (mit einem Höchstmaß an Diplomatie) trotzdem vorher noch kurz heraufzukommen.
Samstag, 29.11.2003, 19:48 Uhr: Kurzen Abwägen unter uns anwesenden Gästen, ob wir mitgehen sollen, falls es tatsächlich zum Äußersten kommt. Wir entscheiden uns aber dafür, daß wir es gar nicht so weit kommen lassen werden. Spazierengehen können wir ein anderes mal.
Samstag, 29.11.2003, 19:50 Uhr: Endlich - Christina beobachtet durch eine Spionageöffnung im Wohnzimmervorhang, wie Thomas in die Tiefgarage einfährt. Jetzt kann es sich nur mehr um Minuten handeln.
Samstag, 29.11.2003, 19:51 Uhr: Das Licht geht aus. Im Kerzenschein sitzen wir an der Tafel im Wohnzimmer und warten auf das Eintreffen des Geburtstagskindes. Die Haustüre ist verschlossen, die Vorzimmertüre angelehnt. Ab nun wird nur mehr im Flüsterton gesprochen. Die Spannung steigt.
Samstag, 29.11.2003, 19:54:27 Uhr: "Rrrrrrrt!" Wir hören, wie der Haustürschlüssel ins Schloß eingeführt wird! Thomas. Schlagartig verstummen alle Gespräche. "Klack!" Aufgesperrt! Die Anspannung hat ihren Höhepunkt erreicht. Unsere Herzfrequenz ist so hoch wie nach einem Bewerbslauf mit einer Zeit unter 33 - fehlerfrei natürlich. Die Haustür geht auf und fällt kurz darauf wieder ins Schloß. Zwischen Thomas und uns befindet sich nur mehr die angelehnte Vorzimmertür. Zweifel kommen auf: Wie wird er reagieren, wenn er die geballte Ladung an Gästen in seiner Wohnung vorfindet? Kann ein Mensch solch ein Übermaß an Glücksgefühlen aufeinmal überhaupt verkraften? Was ist, wenn er im Freudentaumel einen Schritt zurück macht, über seine Schuhe stolpert und stürzt. Wir begeben uns in Sprungstellung, um ihn im Falle des Falles aufzufangen. Ein kurzer, aber nur wenig beruhigender Seitenblick auf die beiden zur Sicherheit und für alle Fälle mitgebrachten Erste-Hilfe-Koffer, um dann sofort wieder gespannt auf die noch immer angelehnte Vorzimmertür zu starren . Gleich wird sie sich öffnen. Ein anderes Schreckensszenario läßt uns beinahe Erstarren: Was, wenn vor lauter Freude über unseren Anblick sein Herz plötzlich aussetzt? Den Defibrilator haben wir zwar auch mitgebracht, nicht aber unseren Sanitöter. Entsetzen - hat sich von uns wer die Bedienungsanleitung durchgelesen? Andererseits - Thomas wurde doch erst 25 - da dürfte es keine Herzprobleme geben. Durchatmen.
Samstag, 29.11.2003, 19:54:34 Uhr: Es ist soweit. Der Moment der Momente ist gekommen. Die Vorzimmertür geht auf, Thomas taucht darin auf. Kurzer Blick in die Runde, Meldung: "Wos mochts denn es do?"
Dann wurde gefeiert, was das Zeug hielt...
Thomas mit
leuchtenden Augen vor Freude über die gelungene Überraschung
Full House
Ari erzählt
spannende Geschichten
Vielen Dank an Christina für Organisation & Vorbereitung der Feier! War ein schöner und recht amüsanter Abend!
Sonntag, 30.11.2003, ca 04:00 Uhr: Der (mit Abstand) Letzte verläßt die Feier und sagt mittels SMS sämtliche Sonntagstermine ab. Wer das war, wird hier nicht verraten, aber Insider wissen, um wen es sich dabei handelt.
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letzte Änderung: |
Steyr 1, die Bewerbsgruppe |