Ari wechselt nun zu der bei Steyr 1 nun im Vormarsch befindlichen Über-30-Generation
und erreicht damit endlich seine B-Gruppen-Tauglichkeit. Seinen 30. Geburtstag
hat er zwar erst am Tag des Landesbewerbes. Um aber dort seine Verpflichtungen
als Bewerter und Steyr 1 Bundesbewerbs-Qualifikationslaufteilnehmer 100% erfüllen
zu können, gabs die Feier bereits eine Woche vorher.
Philip befindet sich am anderen Ende der Steyr 1 - Altersskala. Nun überschreitet
er endlich als letztes Steyr 1 - Mitglied die 20-Jahres-Marke. Seinen 20.
Geburtstag hatte er schon am Vortag. Nun war der Weg frei, um auch die entsprechenden
Feierlichkeiten vorzunehmen.
Es
war ein heißer Sommertag. Alles begann friedlich. Ari und Philip hatten
sich ein junges Schweinchen zugelegt. Es drehte sich fröhlich um die eigene
Achse. Zahlreiche Gäste waren erschienen, um es zu bewundern. Der Andrang war
groß. Ein beherzerter Freiwilliger sorgte dafür, daß jeder es einmal in den
Händen halten durfte.



Wie
bei einer großen Feier üblich, gab es auch einige erwähnenswerte Geschenke.
So wurde der Ältere der beiden von seinen Cousinien einer Kosmetikoperation
unterzogen. Der jüngere durfte ein neues Inhalatormodell probieren.
Desweiteren gab es ein neues Fahrzeug für den Fuhrpark.
Dann
wurde es ernst. Bei dieser Feier waren nämlich Steyr 1 - Mitglieder dabei. Logisch,
daß dies für die Geburtstagskinder nun anstrengend wird.
Unter den erstaunten Blicken der Ari-Fraktion und der Philip-Fraktion bauten die Kameraden zahlreiche Gerätschaften auf.
Der Showmaster verkündete anschließend das Programm: Es stand ein Zehnkampf
zwischen den beiden bevor. Bei diesem sollte sich herausstellen, ob jugendlicher
Ehrgeiz oder Alter und Erfahrung die Nase vorn hat.
Die
erste Aufgabe hörte sich gar nicht so schwer an: Zillenfahren ist für beide kein
Problem. Daß die beiden Zillen miteinander verbunden waren, und das Ziel für
jeden ein anderes war, machte das ganze aber etwas schwieriger. Aber auch spannender
für die Zuseher...
Aber
nicht nur am Wasser, sondern auch an Land durften sich die beiden duellieren.
Der Showmaster stellt eine Frage aus einem zufällig gewähltem Wissensgebiet
("Feuerwehr"). Derjenige, als erstes das Strahlrohr erreicht und es
schafft, es zur eigenen Fraktion zu bringen, darf die Frage beantworten.

Bei
richtiger Antwort wird man belohnt. Bei falscher allerdings auch. Daß ein Getränk
nicht schmeckt, wenn es nicht mit Cola versetzt ist, ist bei diesen Bildern
deutlich sichtbar.


Das nächste Duell war die Knotenkunde: Hier mußten beide Kontrahenten die fünf allseits bekannten Seemannsknoten knüpfen. Gewinner ist natürlich der, der diese als erstes fehlerfrei hinbekommt. Aufgrund der zahlreichen vorangegangenen "Belohnungen" keine leichte Aufgabe. Noch dazu, wenn die eigene Fraktion hier aktiv mithilft, obwohl sie keine Ahnung von den Knoten hat.


Bei
der nachfolgenden Frage verpaßte Ari leider ganz knapp das Strahlrohr, Philip konnte
es erfolgreich zur eigenen Fraktion bringen. Somit durfte er die Frage beantworten,
welche Lehrgänge Ari bereits an der Landesfeuerwehrschule absolviert hatte.
Immerhin konnte Philip 5 richtig aufzählen. (Muß ja keiner wissen, daß
dann noch 28 fehlten).
Bei
der nächsten Zehnkampfdisziplin mußten die beiden ausnahmsweise einmal zusammenarbeiten.
Dummerweise ist das aber bei einer Fraktion nicht so angekommen, diese versuchte
weiterhin den vermeintlichen Gegner zu sabotieren.
Die Aufgabe war, einen kompletten Löschangriff - wie bei einem Bewerb üblich
- aufzubauen. Damit hatten sie endlich einmal die Gelegenheit, den "7 zweitschnellsten"
(Zitat A.) zu zeigen, wie man das richtig macht.
Die
Gruppenkommandanten wurden von uns gestellt. Ebenso die Bewerter. Die restlichen
taktischen Zeichen wurden per Silberauslosung ermittelt. Philip zog Maschinist,
1, 3 und 5, für Ari blieb dann noch Melder, 2, 4 und 6 übrig.
Da das nun doch härtere Bedingungen waren - normalerweise werden hier 9 Mann
benötigt - wurde eine Erleichterungen gewährt: Die Saugleitung war im etwas
verkleinertem Maßstab vorhanden (B statt A), und auch die Zubringerleitung bestand
nur aus Flankierschläuchen.
Trotz
dieser drastischen Erleichterung, dauerte der Löschangriff bedeutend länger,
als wir es gewohnt sind. Auch die Fehlerpunkte waren entsprechend hoch (beim
24. mal "Falsches Arbeiten" hörten die Bewerter zu zählen auf). Da
herrscht noch Übungsbedarf, daß muß bis zum 100. Geburtstag besser werden...
Die
Ergebnisse jeder Aufgabe wurden in die Übersichtstafel eingetragen. Nach den
ersten 8 Stationen kristallisiert sich schon ein Favorit heraus. Aber noch
ist nichts entschieden, bei den letzen beiden Aufgaben geht es um alles oder
nichts.
Noch
ahnt Philip nicht, was ihm bevorsteht. Die Tatsache, daß ihm ein Glas um den
Bauch geklebt wird, scheint ihn nicht im geringsten zu interessieren. Was soll
da auch schon passieren?
Aber als er dann umgedreht wurde und in seinem Sichtfeld eine ....
...
Kübelspritze auftauchte, wurde ihm schlagartig das Ziel der nächsten Aufgabe
bewußt: Kübelspritzen
Über eine Distanz von 5 Metern mußte das Glas befüllt werden. Sein Gegner Ari übernahm die Bedienung der Kübelspritze.
Die Treffgenauigkeit war zwar hoch, trotzdem gingen ein paar Spritzer daneben,
wie auf den folgenden Bildern zu sehen ist:


Immerhin
war der komplette Kübelspritzeninhalt notwendig, um dieses kleine Wasserglas
zu füllen.
Schließlich gab es dann die Revange, nun durfte Philip, der junge Spritzer, die Kübelspritze bedienen.
Damit waren alle Stationen geschafft, aber wer hat nun eigentlich gewonnen?
Natürlich beide (genaugenommen war bei diesem Zehnkampf der Weg das Ziel,
der Punktestand am Ende war nicht weiter von Bedeutung). Als Siegerpreis dürfen
beide bei der Rafting-Tour teilnehmen, die gemeinsam mit den anderen Steyr 1
Mitgliedern stattfindet.
Philip, Ari, vielen Dank für den schönen und angenehmen Nachmittag und Abend (für uns mehr als für euch) und alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt!
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letzte Änderung: |
Steyr 1, die Bewerbsgruppe |